Das zarte Echo des uralten Mooses
Wo die Sonne kaum zu spähen wagt,
Auf Stein so glatt von Jahr und Regen,
Ein smaragdgrüner Teppich, der nicht mag,
Sein altes, demütiges Leben legt.
Kein Trommelwirbel klingt, tief in der Stube,
Doch durch die Fasern sinkt ein langsamer Takt,
Ein vitaler Strom, rein und fruchtbar,
Der den unsichtbaren Schlag erwacht.
Es trinkt den Nebel vergessener Zeiten,
Ein zarter Schleier auf Wurzel und Stein,
Sein Gedächtnis, stumm und gemessen,
Überdauert Zeit und jeden Schein.
O, Moos, demütig, tief die Lehre,
In deiner grünen Gnade, so still,
Ein Geheimnis bewahrst du, das uns zu sehr
Mit dem alten Schlag des Lebens füllt.