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Versisognanti

Das stumme Intermezzo

Zwischen Welten aus Papier, mit Tinte geschrieb’ne Träume,
ruht ein zartes Stück, geduldig und leis’.
Es hat keine Stimme, kein hastiges Gestell,
nur die Ruhe eines kostbaren Gefühls.
Ein Punkt in der Zeit, ein Geheimnis bewahrt,
zwischen dem, was war, und dem, was noch nicht ward.

Treuer Wächter ununterbrochener Geschichten,
kennt Schlangen, die schlafen, und Liebende fern.
Er fürchtet nicht das Vergessen, die Risse der Seiten,
doch wacht er sicher zwischen sanften Händen.
Er wartet auf die Rückkehr, das verlorene Faltenzeichen,
das Licht, das nach der endlosen Geschichte sucht.

Er verlangt keinen Applaus, kein geweihtes Versprechen,
diese kleine Brücke, stumm und wahrhaftig.
Nur die Verneigung der geliebten Bände,
und das Echo des Traumes, halb unvollendet blieb.
Es ist ein stummer Pakt, ein nie gehörtes Gelöbnis,
das Herz des Buches, das noch nicht vollendet ward.

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