Atem zwischen Saiten
Das Schweigen atmet zwischen vergessenen Saiten,
eine Gitarre verlassen auf einem verlassenen Bahnhof,
Staub tanzt über die Bünde, stumm und leicht.
Die Saiten bewahren die Erinnerung an erloschene Bahnen,
In jedem Knoten schlägt ein Puls verlorener Passagiere,
und der Wind stimmt ihnen eine langsame Note.
Der Atem ist ein alter Meeresrand, in das Holz eingegraben,
Die gelbe Beleuchtung zeichnet Schatten auf die gespannten Saiten,
Der wartende Saal schweigt, doch er hört zu.
Wenn der Zug nicht kommt, wird das Echo zur Präsenz,
eine zeitlose Musik erwacht zwischen den kalten Bänken,
und der Ort bleibt zurück, Wächter all dieser Atemzüge.