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Versisognanti

Atem des Mondes

Der Mond atmet, seidenheller Schein durchquert eine Papiertadt.
Die Straßen biegen sich dem nächtlichen Hauch, wie Blätter im Wind.
Die Gassen flüstern, geklebt mit Tinte und Träumen.
Sein Atem lässt sie pulsieren, lebendig in Licht der Ränder.
Und enthüllt Türen unsichtbar zwischen den Seitenstraßen.
Türen ohne Schlüssel, geöffnet nur vom Flüstern des Windes.
Hinter Vorhängen aus Seidenpapier offenbaren sich Lichtkorridore.
Jeder Schritt hinterlässt einen Atemzug im Dunkel.
Wir schreiten voran, begleitet vom Mondatem.
Die Türen bewahren Versprechen, das Geflüster einer verborgenen Welt.
Der Morgen lockert die Falten, die Stadt wird wieder Papier, doch nicht leer.
Und der Atem des Mondes bleibt in den Gassen, bereit zu erblühen.

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