Zeit in der Tasche
Die Zeit sinkt in verlassene Taschen, stumm.
Ein kleines Licht tritt aus Knöpfen, vergessenen Schlüsseln hervor.
Alltägliche Dinge erwachen und enthüllen verborgene Erinnerungen.
Und jede Müdigkeit wird zu einem Stern, der am Handgelenk gefunden ward.
Ein gefalteter Beleg flüstert von vergangenen Tagen, gelassenen Lächeln.
Eine langsame Münze erinnert an das Haus, die Tür, die nun allein sich dreht.
Die Zeit biegt sich und erkennt zwischen dem Gewebe der Taschen Gesichter.
So tritt die Erinnerung hervor, ein stilles Licht, aus dem kleinen Abgrund des Alltäglichen.