Wind der Erinnerung
Der Wind beginnt, die Erinnerung zu nähen
auf den Koffer, der an der Grenze liegt,
zwischen der Gegenwart, die ihren Atem hält,
und dem Traum, der zwischen seinen Nähten flüstert.
Jeder Faden erzählt von einem ungeschrittenen Pfad,
jeder Griff spiegelt einen müden Stern,
der Stoff bleibt Zeuge unvollendeter Reisen,
während der Staub verflüchtigte Tage bewahrt.
Bei Sonnenaufgang scheint die Grenze zu zerfallen,
der Koffer erwacht, schwer von Versprechen und Wind,
und die Erinnerung, gekleidet, umwickelt die Zeit,
bereit zu gehen, ohne Eile, in ein atmendes Morgen.