Tagebuch aus Glas
In meinem Globus zeichne ich stumme Stunden ein,
Ich zeichne Lichtspuren, die der Räume Seufzer übersetzen.
Teppiche senden Staub-Tickets, Vorhänge lernen des Windes Alphabet,
Jedes Möbelstück bleibt ein Satz, der auf eine Hand wartet.
Ich träume von Fenstern, die wie Meermünder sich öffnen,
Unvollendete Schritte falten sich in Erinnerungswinkel.
Wenn sie für mich erlöschen, dehnen sich Träume wie Schattenkarten aus,
Ich bleibe das stille Tagebuch, zählend die Tage auf einem Glasfaden.