Sterne auf Tellern
An der Küste zerbrochener Teller sät die Erinnerung Sterne.
Jeder Riss wird zu einem kleinen Sternbild.
Der Tisch ist ein Meer aus Keramik, das atmet.
Gelächter und Stille spiegeln sich im zerbrochenen Glas.
Die Sterne fallen zwischen Schaum und verblasstem Wein.
Eine Lichtkarte führt Schritte durch die Scherben.
Die Erinnerung wäscht nicht ab, sie bewahrt, was glänzt.
Im Dunkeln kennen kleine Lichter den Weg.
Wenn die Nacht fällt, bleibt das Ufer leuchtend.
Fragmente werden Leuchttürme für jene, die bleiben und zuhören.
Die Erinnerung schenkt Stille und im Schweigen bleibt die Schönheit bestehen.
So lernen wir zu leben mit dem Licht, das niemals erlischt.