Lichtfaden
Ein Lichtfaden gleitet durch Risse der Erinnerung
hält an einem Rand, wo der Tag zerbricht
die Zeit atmet zwischen dünnen Scheiben,
und zeichnet eine Zeit, die der Sonne verborgen bleibt.
Fliese um Fliese, eine stumme Karte faltet sich,
geheim wie eine Küche, die der Morgen vergessen ließ,
und erzählt von Dingen, denen der Tag keinen Platz gibt,
kleine Präsenzen, die nur im Dunkeln atmen.
Der Faden schleicht durch Risse und Staub,
wo Erinnerungen namenlos flüstern,
zeigt Wege, die das Licht nicht wagen zu berühren,
doch sie sind da, wie starre Sterne.
So zieht der Faden weiter, leicht und beharrlich,
zeichnet eine Route von Träumen aus verlorener Zeit,
um die Karte wiederzufinden, zwischen einem Blitz und einer Pause,
die einlädt, zu erinnern, was der Tag nicht erzählt.