Glas der Träume
Auf schwarzem Glas, ein subtiles Flüstern,
eine Seele malt ferne Lichter,
Schatten tanzen unter mondblindem Schein,
folgend dem Hauch eines verborg’nen Wunsches.
In Stille, leichte Spuren von Licht,
sie streifen vorbei, sie gehen verloren, sie werden gesucht,
durch die Fragmente eines stillen Herzens,
das träumt, sich in der Nacht zu entfesseln.
Die Sterne, schüchtern, niedergelegt eins nach dem andern,
auf kalten Oberflächen, gehüllt im Geheimnis,
und der Wind lauscht in einem tiefen Flüstern,
der geheimen Geschichte einer Seele, die sich malt.
Endlich wird das Glas dunkel, es schließt sich zu,
doch das Licht bleibt offen im Herzen,
in einer Erinnerung, die niemals erlischt,
zwischen den letzten Schatten einer verzauberten Nacht.