Die stille Gravität des bevorstehenden Wortes
Es gibt ein Gewicht ohne Form, einen Schatten ohne Licht,
das sich kondensiert dort, wo der Gedanke kein Wort hat.
Es ist kein vibrierender Klang, keine geschnitzte Silbe,
sondern ein dichter Atem der Seele, fast wie Leben.
Es ist der Klumpen der Absicht, der zurückgehaltene Hauch,
bevor die Außenluft ihn jemals verdirbt.
Ein Körnchen Versprechen oder ein verborgenes Gift,
im schwebenden Limbo, stumm und unberührt.
Und dort wohnt es, eine Brücke zwischen Sein und Sprechen,
mit seiner stillen Gravität, die verrückt macht.
Es wartet darauf zu blühen oder sich in Nichts aufzulösen,
ein Echo einer inneren Welt, noch immer stumm.