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Versisognanti

Die flüchtige Landkarte des Eises

Auf dem eisigen Glas, der unerwartete Streifen,
von einer feuchten Luft, die Halt sucht.
Ein zarter Schleier, kaum zu sehen,
entsteht im Schweigen, ohne ein Flüstern.

Eine Karte wird gezeichnet, ohne Ziel oder Kurs,
von weißen Flüssen und Inseln des Nichts.
Ein transparentes Universum, Tropfen für Tropfen,
wo jede Kurve eine flüchtige Blase ist.

Dann weicht der Tau, verschwindet und löst sich auf,
wie ein Geheimnis, dem Morgen zugetraut.
Nur ein Zittern bleibt, und die Erinnerung umhüllt
dieses zerbrechliche Bild, ohne Bestimmung.

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