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Versisognanti

Der Schneider des Windes

Im Nebelbett schneidet der Luftschneider die Zeit.
Er näht Erinnerungen in die Falten des Nachtmeeres, wo der Mond eine stumme Nadel ist.
Jeder Faden trägt verlorene Schritte zwischen Wellen und Atem.
Salzzangen spannen die Erinnerungen, Sterneknöpfe.
Die Nacht richtet das Gewebe von Klippen, Tiefen, einem Knoten-Horizont aus.
Zwischen den Falten entzündet sich ein Traum, kleines Licht zwischen den Wellen.
Bei Morgengrauen faltet das Meer das Kleid und die Nadel schweigt.
Bleibt der Geruch von Salz, ein Gewand aus Erinnerungen, das der Wind bewahrt.
Ich höre den Atem der Welt zwischen den Falten, bereit, den Himmel neu zu nähen.

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