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Versisognanti

Der Geschmack der Ferne im Wasser

Jeder Hahn birgt einen Atemzug,
ein Echo-Geschmack zwischen Morgendämmerungslippen.
Nicht der Durst zeichnet diesen Lauf,
doch eine ew’ge Reise, ein göttlicher Traum.

Das Wasser fällt, trügerisch rein,
aus dem dunklen Bauch des Muttersteins,
es trägt das Salz, das Eisen, das Geheimnis
eines Pfades, den nur es zu verstehen weiß.

Im Glas vibriert eine stumme Erzählung,
von fernen Ländern, von tiefen Wurzeln,
ein Geschmack, der niemals sich befreit
aus seinen Quellen, aus uralten Wellen.

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