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Versisognanti

Das flüchtige Theater des Sonnenstaubs

Ein schräger Schnitt, ein Schleier der Ruhe,
enthüllt Tänzer, ätherisch und leicht.
Im goldenen Kegel tanzt staubige Mühe,
vollzieht Bahnen, ohne festes Streich.
Verlorene Atome, Erinnerung im Spiel,
zeichnen Pfade, verborgen Magie.

Jeder Körnchen ein Hauch der Welt,
ein fernes Echo, verblasste Zeit.
Vile des Nichts, in tiefem Flug gefällt,
wo Gestern und Heute sich vereint.
Flüstern von Luft, sichtbar und langsam,
erzählen Geschichten, Schweigen im Hang.

Eine flüchtige Szene, ein Ballett des Vergessens,
das Substanz wandelt im fallenden Schein.
Bis der Strahl erlischt, verabschiedet sich zu dessen,
und das kleine Kosmos in Dunkel entweihn.
Hinterlässt dem Auge, als kurzer Zauberschein,
die Erinnerung an einen Flug, rein und nahsein.

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