Das festgefahrene Lächeln des Reißverschlusses
Der Reißverschluss, ein Fluss aus geschmeidigem Metall,
versproch zu fließen, ohne jegliches Hindernis.
Ein Zahnrillenlauf, ein altes und schönes Gelöbnis,
zwischen zwei Stoffufern, ein gemeinsames Schicksal.
Jeder Faden erwartete seine sanfte Umschließung,
das präzise Schließen, ein Seufzer des Friedens.
Doch ein schelmisches Stück Stoff, von abgelenkter Webart,
eine rebellische Stickerei oder der müde, weiche Saum,
hat eine Falle gestellt, die Harmonie unterbrochen,
zwischen den Stahlschienen, wie wilde Wurzeln.
Ein Zahn ist eingeklemmt, der Schritt nicht mehr frei,
ein Stoff-Schnaufen, ein stummer Stein.
Nicht der Schatten flieht, noch der verborgene Pulsschlag,
sondern eine stumme Reibung, ein ungezähmter Griff,
die gefangene Faser, die Bewegung nun ruhend,
ein kleiner Krieg ohne jeglichen Widerstand.
In seinem Zahnradherz atmet eine Faser,
ein geheimes Band, das wartet und seufzt.