Das Echo eines verlorenen Pixels
Zwischen erloschenen Geometrien verweilt ein Punkt,
ein schwaches Rot, der letzte Schrei.
Es bildet keine Bilder, es wird nicht zerstört,
doch trägt ein Display, das nunmehr vergangen ist.
Es erinnert sich an lebendige Bildschirme, Daten-Tänze,
die digitale Eile, die gierigen Blicke.
Nun ist es ein stummer Spion, ein starres Auge,
auf einem schwarzen Grund, wo Vergessenheit ihn nimmt.
Es kennt kein Code, kein Muster oder Stil,
nur das Sein hier, während die Welt sich auflöst.
Ein elektrisches Gemurmel, ein uralter Hauch,
die reine Einsamkeit, die doch so sehr vertraut.
Was träumt dies Leuchten, falls es überhaupt träumt?
Eine vergangene Folge, ein verschwommenes Gesicht?
O wartet es vielleicht, jenseits seines kleinen Lichts,
die Rückkehr eines Bits, einer gestohlenen Zeit?
Es ist der lebende Bruchstück, die niemals erloschen Spur,
eines virtuellen Kosmos, der sich nicht beklagt.