Licht der Scherben
Der zarte Schlag des unsicheren Mondes
zwischen den zerbrochenen Gläsern eines verfloss’nen Traums,
flüstert Stille, ein leichtes Tanzen,
zwischen Lichtstreifen und Fragmenten von gestern.
Ein Reflex auf vergessene Träume,
ein Spiegelbild eines gebrochenen Wunsches,
der sich biegt, streift, in verborg’ne Ecken geht verloren,
in der Leere einer längst entflohen Zeit.
Der Mond bewegt sich, zart und kühl,
zwischen Scherben verlassener Hoffnung,
jeder Schlag ein Gemurmel der Abwesenheit,
ein ferner Ruf, kaum gekratzt.
Und in der Stille, ein letztes Flüstern,
zwischen den Gläsern, zwischen den Schatten des Herzens,
Mond tanzt, zerbrechlich und zart,
im Abgrund eines Traumes, der nicht zurückkehrt.