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Versisognanti

Die Logik des Umgeirrten Fadens

Am zerfransten Rand eines alten Gewebes,
wo die Zeit tanzt ohne Grund zu sein,
ein umgeirrter Faden, ein winziger Traum,
befreit sich, ahnungslos von seinem Sein.
Er sucht kein Fliehen, noch eine neue Umarmung,
doch folgt einem Echo, einem stummen Ruf,
und in der scheinbaren Unordnung seines Schrittes,
enthüllt er eine innere, stille Pflicht.

Er ist kein Rebell, kein dummer Fehler nur,
dies leichte Muster, das dem Blick entflieht.
Es ist ein altes Kalkül, ein Punkt in der Rechnung,
der geheime Pfad, der seine Reise lenkt.
Jede Kurve, jeder feine Knotenpunkt,
ein nicht geschriebenes Theorem, tiefes Verstehen,
im weichen Chaos, zerbrechlich und so mild,
seine stumme, tiefe Logik zu sehen.

Und während die abgelenkte Hand ihn ignoriert,
oder ihn mit banaler Eile durchschneidet,
verharrt der Faden, seine Logik wohnt dort,
im Algorithmus eines himmlischen Schicksals.
Es ist die Kohärenz dessen, was verloren geht,
die Gewissheit eines Endes, das man nicht erfasst,
die Mathematik, die sich ausdehnt und webt
auf sein Schicksal, leicht und in der Schwebe.

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