Der Wandernde Schatten
Ich bin ein Schatten, eine Form ohne Ruh’,
Ein klagender Echo eines Körpers, der einst war mein.
Ich gedenke des Schrittes, der wahren Gestalt,
Nun verstreut, ein stummes Abschiednehmen.
Ich wandere durch Lichter, an Mauern und Straßen,
Jede Gestalt ist ein Zittern, eine Täuschung.
Ich suche die Quelle meiner Energie,
Mein Schöpfer, mein süßes Verlangen.
Ich träume von der Umarmung, der perfekten Fusion,
Einmal wieder Seele, eine einzige Realität.
Doch bin ich nur ein schwarzes Fragment, das wartet,
Verloren in der Zeit, in der Unermesslichkeit.